ORION Executive Briefing

FORMAT & DETAILS

⏱️ Dauer: 60–90 Minuten

👥 Teilnehmerkreis: Geschäftsleitung, CIO/CDO/CTO, Governance, Risiko, Compliance, Revision

📍 Durchführung: Remote, hybrid oder vor Ort

Was ist das?

Das ORION Executive Briefing ist ein kompaktes, hochrangiges Entscheidungsformat für Unternehmen, die verstehen müssen, was KI-Systeme für Governance, Betrieb, Risiko und Audit bedeuten.

Es ist kein allgemeiner KI-Vortrag und keine inspirative Zukunftsrede. Das Briefing schafft in kurzer Zeit eine belastbare Management-Perspektive auf eine Frage, die in vielen Unternehmen noch unbeantwortet ist: Wann darf ein KI-System produktiv eingesetzt werden – und wann nicht?

Dabei geht es nicht nur um KI-Workflows. ORION betrachtet KI-Systeme breiter: KI-Assistenten, Agenten, agentische Workflows, generierte KI-Apps, autonome Prozesskomponenten und künftig auch physische KI-Systeme. Entscheidend ist nicht die konkrete technische Form, sondern die Frage, ob das System verantwortbar, kontrolliert und auditierbar eingesetzt werden kann.

Für wen ist das gedacht?

Das Format richtet sich an Rollen, die nicht nur Interesse an KI haben, sondern Verantwortung für deren produktiven Einsatz tragen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Geschäftsleitung
  • CIO, CDO, CTO
  • IT-Governance-, Risiko- und Compliance-Verantwortliche
  • Leiter Automation oder Plattformverantwortliche
  • Revisions- und auditnahe Funktionen
  • Bereichsverantwortliche mit Freigabe- oder Haftungsverantwortung

Seinen grössten Wert entfaltet das Briefing dort, wo Management, IT und Governance zwar alle mit KI zu tun haben, aber noch kein gemeinsames Verständnis davon besitzen, wie die Produktivsetzung von KI-Systemen zu beurteilen ist.

Welches Problem löst es?

Viele Unternehmen sind heute weiter in der Nutzung von KI als in ihrer Steuerungsfähigkeit. KI-Systeme werden gebaut, getestet und teilweise bereits produktiv eingesetzt, ohne dass sauber geklärt ist:

  • welche Risiken damit tatsächlich verbunden sind
  • welche Seiteneffekte kontrolliert werden müssen
  • welche Kriterien für eine Go-/No-Go-Entscheidung gelten
  • welche Rolle Audit und Nachvollziehbarkeit dabei spielen
  • wer am Ende Verantwortung trägt

Hinzu kommt: Klassische Governance- und Freigabelogiken stammen aus einer Welt deterministischer Software. Bei KI-gestützten, agentischen oder adaptiven Systemen greifen sie nur noch bedingt.

Genau an dieser Stelle setzt das ORION Executive Briefing an. Es schafft Orientierung dort, wo Unternehmen aktuell zwischen Innovationsdruck und Unsicherheit stehen.

Ziel des Produkts

Ziel des ORION Executive Briefing ist es, in kurzer Zeit ein gemeinsames, belastbares Verständnis für die Governance-Frage von KI-Systemen herzustellen.

Am Ende des Briefings soll das Unternehmen klarer sehen:

  • warum klassische Freigabelogiken hier nicht ausreichen
  • worin die eigentliche Governance-Lücke besteht
  • welche Kriterien für eine verantwortbare Produktivsetzung relevant sind
  • welche Rolle ORION als Bewertungs- und Entscheidungsrahmen spielt
  • welcher nächste Schritt organisatorisch sinnvoll ist

Das Briefing ist damit kein Selbstzweck, sondern ein Führungsformat zur Schaffung von Entscheidungsfähigkeit.

Was ist der inhaltliche Kern?

Im Kern übersetzt das Executive Briefing ein komplexes technisches Thema in eine Sprache, die für Management, Governance und Audit nutzbar ist.

Typische Inhalte sind:

1. Die neue Realität von KI-Systemen

Warum KI-Systeme keine gewöhnlichen Softwarekomponenten mehr sind, sondern operative Systeme mit realen Seiteneffekten, Entscheidungslogik und Verantwortungskonsequenzen.

2. Die Governance-Lücke

Warum bestehende Kontroll- und Freigabemodelle für diese neue Klasse von Systemen nicht ausreichen und warum daraus entweder Blockaden oder unkontrollierte Produktivsetzungen entstehen.

3. Go-/No-Go statt Bauchgefühl

Warum es nicht genügt, dass ein KI-System technisch funktioniert, sondern belastbare Kriterien für Freigabe, Auflagen oder Stopp erforderlich sind.

4. ORION als Ordnungs- und Entscheidungsrahmen

Einführung in die ORION-Logik, die Statusstufen und die Grundidee, technische Unsicherheit in nachvollziehbare Management-Entscheidungen zu übersetzen.

5. Audit- und Governance-Perspektive

Warum Nachvollziehbarkeit, Dokumentation, Auflagen und Freigabelogik von Anfang an mitgedacht werden müssen, wenn KI-Systeme produktiv tragfähig sein sollen.

6. Einordnung der konkreten Unternehmenssituation

Auf Wunsch wird die aktuelle Lage des Unternehmens auf hoher Ebene eingeordnet: Wo steht die Organisation, welche Risiken sind typisch, und welcher nächste Schritt ist sachlich sinnvoll?

Was bekommt der Kunde konkret?

Der Kunde erhält kein allgemeines „mehr Wissen über KI", sondern eine verdichtete Führungs- und Entscheidungsgrundlage.

Typische Deliverables sind:

  • ein durchgeführtes Executive Briefing für Management- und Schlüsselrollen
  • eine kurze Executive Summary
  • eine verdichtete Einordnung der Handlungsrelevanz
  • eine klare Empfehlung für den nächsten sinnvollen Schritt, z. B.:

- zunächst kein weiterer Schritt

- ORION Readiness Review für ein konkretes KI-System

- ORION Governance Setup zur organisatorischen Verankerung

Der Wert des Briefings liegt weniger in der Menge an Information als in der Qualität der Einordnung und der Schaffung gemeinsamer Entscheidungssicherheit.

Was ist ausdrücklich nicht enthalten?

Das ORION Executive Briefing ist kein Review eines konkreten KI-Systems und kein Ersatz für ein Governance Setup.

Nicht enthalten sind insbesondere:

  • Detailbewertung konkreter KI-Systeme
  • vollständige Übergabe des Frameworks oder der Regelbibliothek
  • Design oder Einführung eines kundenspezifischen Policy-Modells
  • technische oder organisatorische Implementierung
  • Zertifizierung oder Reviewer-Ausbildung

Interesse? Sprechen Sie mit uns.

Wir besprechen gerne, ob und wie dieses Format zu Ihrer Situation passt.

Anfrage